Pi-Haus fehlt Geld
23. Oktober 2009
Der Landkreis hat seine Fördermittelrichtlinie für Vereine geändert und kürzt somit kräftig. Dies wird mit dem Scheinargument begründet, die Kommunen sollen stärker in die Pflicht genommen werden. Dieses “in-die-Pflicht-nehmen” kaschiert eine reine Sparmaßnahme. So fehlen z.B. dem Pi-Haus mehrere zehntausend Euro. Die Kommunen jedoch wollen oder können die Differenz nicht aufbringen. Dabei wäre das sehr einfach möglich, denn die Stadt leistet sich allerlei. So werden Millionen für Parkhaus, Tiefgarage usw. ausgegeben. Auch ein Hörsaalkomplex für stolze 17,9 Millionen ist dabei, von neuen Rechnern für mehr als 200.000 Euro für die Stadtverwaltung ganz zu schweigen. Dabei wurde erst vor wenigen Jahren der PC-Bestand modernisiert und die meisten PCs werden erfahrungsgemäß lediglich als bessere Schreibmaschinen verwendet, da hätte es die alte Technik noch ein Weilchen gemacht. Auch für einen dritten Gesellschafterzuschuss für die Stadtmarketing GmbH, der sonst die Insolvenz droht, ist genug Geld da (den zweiten Gesellschafterzuschuss gab es erst vor zwei Monaten). Fazit: Das Geld ist da, nur der politische Wille scheint zu fehlen.
