Tarnkappenbomber fliegt überm Kaufland auf

Ufo über dem Freiberger Obermarkt! Sind Sie unter uns?

Ufo über dem Freiberger Obermarkt! Sind sie unter uns?

Dass das triste Leben in Freiberg manchen auch geistig zusetzt, zeigt folgendes drastisches Beispiel:










Thema des Tages“ in der Freien Presse vom 1. Februar:

Junges Pärchen sichtet Ufo in Freiberg

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„aber die ist doch Jüdin“

Felicia Langer

Felicia Langer

Die Technische Universität Chemnitz gilt als ein sehr pluralistischer Raum. Neben Extremismusexpert_innen; Extremismuskritiker_innen; Wirtschaftssymposien; Nazis, die zur ihrer inneren Selbstbefriedigung ihre Professuren für schlechte Bachelorarbeiten über französische Faschisten begeistern können; in Romantik der 68er schwelgenden Bildungsstreikende und „Antizionistische Kongresse“. So ähnlich könnte zumindest die Veranstaltung am 8. November 2010 im neuen Hörsaalgebäude charakterisiert werden. Mit einem schnöden kopierten Flyer wurde im verruchten Ton „Ein Abend mit Felicia Langer“ beworben. In entspannter Atmosphäre wurde im diffusen Schein der Saal-Beleuchtung das Herz ausgeschüttet. Die seit 1990 in Deutschland lebende Juristin flüsterte herzzerreißende Geschichten, bewegende Schicksal und mitreißende Statistiken den anwesenden 70 Personen ins Ohr. In allerlei Oberflächlichkeiten fuhr sie mit ihrer Enthüllungsstory über Israel, den Nahost-Konflikt und der Verwicklung der USA in ihrem gewohnten Programm fort. Den vollständigen Artikel lesen »

Keep the dream alive! communism!

Der folgende Text der Antifaschistischen Hochschulgruppe Dresden soll zur Begriffsbestimmung beitragen und beleuchten, weshalb es sich lohnen kann, am Begriffdes Kommunismus festzuhalten. Er kann auch als Reaktion aufdie Debatten um und in Abgrenzung an die Äußerungen Gesine Lötzschs betrachtet werden, die unter Kommunismus” etwas ganz anderes versteht. Gerade in der politischen Diskussion wird viel zu selten nach den Inhalten des Begriffes gefragt und er stattdessen als Totschlagargument gebraucht, um politische Gegner zu diskreditieren. Dass sich dahinter statt Sachkenntnis bloßes Ressentiment verbirgt, welches den Kommunismus unabhängig seiner Inhalte tabuisiert, zeigt die Art undWeise, mit der diese Debatte geführt wird.

Vom Traum, der zum Versprechen wurde…

Der Materialismus, der den „quälbaren Leib“ als Ausgangspunkt nahm für eine Analyse der Gesellschaft und deren Geschichte, vielmehr aber noch deren Kritik, ließ eine Idee erwachsen, zu der in diesem Beitrag einige Worte verloren werden sollen. Es war die jenige, „alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist“1, um die etwas schal gewordenen Worte von Karl Marx zu verwenden - die Befreiung vom gesellschaftlich verursachten Leid, die zum Versprechen wurde durch jene, die diese Befreiung am stärksten herbeisehnten. Den vollständigen Artikel lesen »

Damit’s mal richtig sitzt

Polizeiliche Repression gegen Antifaschist_innen, eine zahnlose bürgerliche Demonstration und durch die Stadt ziehende Geschichtsrevisionisten/-innen und Antisemiten/-innen – Grund genug auf die Straße zu gehen!

Jährlich marschieren am 5. März, dem Jahrestag der Bombardierung von Chemnitz 1945, mehrere hundert Neonazis auf. Dies wird zum Anlass genommen einen städtischen Ausnahmezustand sowie einen zivilgesellschaftlichen Aufstand auszurufen. Eine Stadt mit dem Wunsch, neben der Universität und der Beherbergung der ältesten Bewohner_innenschaft Europas, Technikcampus-Firmen und Fachkräfte anzulocken, benötigt ein weltoffenes, friedliches und tolerantes Image. Ganz im Sinne moderner Bürgerlichkeit schreiten Demokratiebewegte jedes Jahr gegen Nazis und für Frieden ein. Leider normal ist dabei das Zusammenspiel von sogenannter Zivilgesellschaft, die die Stadt im antifaschistischen Massenspektakel verteidigen wollen, und städtischer Verwaltung und Polizei, die darum bemüht sind alles in geordnete Bahnen zu lenken. Die geschätzten Kolleg_innen der Chemnitzer Wachtmeisterei waren immer vor Ort, um dafür zu sorgen, dass neben zivilgesellschaftlich-kommunalen Unmutsbekundungen ein reibungsloser Ablauf der Nazi-Aktionen möglich ist. Gegen einen Großteil derer, die dem neonazistischen Gedenken etwas entgegenzusetzen versuchten, steigerte sich von Jahr zu Jahr der Repressionsdruck. Die Chemnitzer Bereitschaftspolizei fiel dabei wiederholt wegen ihres aggressiven oder schlicht vorzivilisatorischen Verhaltens auf. Das Bild vom Gruppenführer, der seine abgerichteten und wild gewordenen Beamten gerade noch unter Kontrolle hat, ist ein bekanntes Motiv. Das alles gilt es am 5. März 2011 zu stören, um den Frieden im Rahmen des Gedenkens sowie die Ordnung im Umgang mit Neonazis in der Stadt aufzukündigen!

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Eine Frage der Gesinnung

Die INEX zur Aufregung um die Extremismusklauseln

Die Ablehnung des sächsischen Demokratiepreises durch das Alternative Kultur- und Bildungszentrum e.V. (AKuBiZ) aus Pirna hat in jüngster Vergangenheit hohe Wellen geschlagen. Es folgten etliche Solidaritätsbekundungen. Unter dem Slogan „Gegen Generalverdacht und Bekenntniszwang“ haben sich beispielsweise rund 950 Einzelpersonen und zivilgesellschaftliche Initiativen in einer Petition gegen die Einführung der „Extremismusklausel“ bei der Vergabe öffentlicher Gelder ausgesprochen. Ebenso wurden juristische Gutachten zur Überprüfung der Klausel in Auftrag gegeben. Und dennoch ist davon auszugehen, dass das Unvermeidliche unausweichlich bleibt. Der sächsische Innenminister Ulbig kündigte an, dass auch nach einer Überarbeitung der Extremismusklausel die Überprüfung von Partnern Teil der Förderbedingung für Initiativen bleiben wird.

In allen Solidaritätsbekundungen ist man sich einig, dass Initiativen berechtigterweise nicht ihre Bündnispartner_innen oder Beratungsfälle aushorchen und überprüfen wollen. Einig sind sich auch alle, dass sie nicht unter Generalverdacht stehen wollen. Doch bereits hier wird es problematisch. Wie wird es sein, wenn die Erklärung ohne Bespitzelungsauftrag daherkommt, wenn man nur noch genötigt wird, zu versichern im Sinne des Grundgesetzes und gegen alle Formen des Extremismus tätig zu sein?

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Vielfalt, Entfaltung oder doch Völkerverständigung?

Der Arbeitskreis „Eine Welt und Integration“ veranstaltete auch im letzten Jahr - am 6. November - bereits zum achten Mal in Folge das Fest der Kulturen in der Alten Mensa. Nachdem im vergangenen Jahr der FreibÄrger den Charakter des Festes kritisiert hatte, der Klischees und Vorurteile schürte und damit keines Falls, wie behauptet, zu „Vielfalt und Toleranz“ führen könnte, gab sich der Arbeitskreis weitestgehend diskussionsbereit und nahm sich der Kritik teilweise an, wie er es selbst auch in einer E-Mail an die Redaktion bekräftigte. Unsere Hauptkritik am Fest, nämlich, dass es ein „Fest der Kulturen“ und nicht etwa ein Fest der Menschen ist, gilt aber auch für das Diesjährige: Zwar gab es einige, durchaus auch begrüßenswerte strukturelle Änderungen, wie die Fragestunde an den Bürgermeister Sven Krüger, oder das Auslassen von beschönigenden Grußworten, doch haben diese nichts an dem eigentlichen Charakter des Festes geändert, nämlich an einer Darstellung, die vorgibt, dass einzelne Menschen immer einem imaginären Kulturkörper angehören würden, der dann, anstatt der Individualität, verehrt wird. Unter den folgenden Punkten soll erläutert werden, weshalb mit dem „Fest der Kulturen“ die immer gleiche Kollektivität gelobt und verehrt wird und nicht, wie selbst behauptet, irgendeine „Vielfalt“.

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Ein würdiger Geschichtsvortrag zur Erinnerung an das Schocken-Warenhaus in Freiberg

Zuschrift per Mail

Lieber Herr Dr. Düsing,

vielen Dank für Ihren so tollen, interessanten, klugen, ergreifenden, … Vortrag!!!!

Ein würdiger Geschichtsvortrag zur Erinnerung an das Schocken-Warenhaus in Freiberg

Dass Geschichte von und in Freiberg fachlich kompetent, ergreifend und vor allem lebendig aufgearbeitet wird, zeigte sich am 27.01., am Holocaust-Gedenktag, abends in der “Alten Mensa”. Dr. Michael Düsing referierte vor vielen interessierten Zuhörern, zu denen auch besonders viele junge Menschen gehörten, sehr beeindruckend und mittels Fotos, Zitaten u. a. auch authentisch über die Geschichte und der damit verbundenen Lebensschicksale des Schocken-Warenhaus und seiner Angestellten in Freiberg.
Es waren besonders diese ganz konkreten Fotos von Freiberg aus dieser Zeit von 1914 - 1945 und die geschilderten oft so tragisch endenden Lebensgeschichten der Brüder Schocken und ihrer jüdischen Angestellten, die uns vor Augen führten, dass Reichskristallnacht, Judenboykott, Judenpogrome eben auch in Freiberg traurige Realität gewesen waren. Für diese so akribische Aufarbeitung und Spurensuche unserer Stadtgeschichte muss man Dr. Düsing und der Geschichtswerkstatt des CJD sehr dankbar sein, denn damit bekommen diese Opfer ihren Namen und ihre Geschichte zurück! So erfahren auch die jüdischen Opfer in Freiberg die ihnen gebührende Ehrung und Würdigung durch sichtbare Zeichen, sei es durch “Stolpersteine”, Gedenktafel (z. B. Landratsamt), Broschüren oder eben durch solche Vorträge, die auch Geschichtsstunden in anderer Form sein können!
Denn gerade diese konkreten Einzelschicksale sind besser “begreifbarer” und vorstellbarer, als wenn die Zahl von ca. 6 Millionen ermordeter Juden genannt wird. Die oftmals aus verschiedenen Gründen verdrängte Geschichte kann durch sichtbare Zeichen lebendig für nachfolgende Generationen aufgearbeitet werden.
So verdient einer der damaligen vier größten Kaufhauskonzerne, der so viele Neuerungen für Kunden aller Schichten und seiner Angestellten eingeführt hat, der neue Maßstäbe für Unternehmenskultur und Architektur setzte, eine bessere Würdigung an seiner alten Stelle in der Petersstraße als die jetzige, so versteckte Tafel! Gerade das ist doch Teil unserer Geschichte von Freiberg und die muss für Freiberger und Touristen sichtbar sein, sonst werden viele, vor allem auch junge Menschen bald nichts mehr mit dem Namen SCHOCKEN anfangen können und das wäre wahrlich ein Verlust von Geschichte! Freiberg hat doch so eine reiche Geschichte, die wir begeisternd in verschiedenen Etappen erkunden können. Wenn wir dann auch noch genügend Spuren und Zeichen finden werden, gleicht dies einer spannenden Schatzsuche, die Spaß und Neugier wecken kann! Dieser Vortrag und die Broschüre zum Schocken-Warenhaus waren für uns wieder ein Puzzleteil mehr zum Begreifen und Verstehen dieser wunderschönen Stadt! DANKE!

Annett Adler

Täter der Freiberger Brandanschläge verurteilt

Wie die Freie Presse meldete, wurde der 27-jährige Tatverdächtige, der kurz nach zwei Brandanschlägen im letzten Jahr auf von Migranten betriebene Restaurants gefasst wurde, zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.

In der Freien Presse vom 28. Januar heißt es:

Brandstifter muss in eine Entziehungsanstalt

Das Landgericht Chemnitz hat einen 27-jährigen Freiberger gestern wegen zweier versuchter Brandstiftungen zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.

Von Steffen Jankowski

Freiberg - Das Geständnis des Angeklagten gestern vor dem Landgericht Chemnitz war klar - seine Motive dagegen obskur. Er habe am 27. und 29. Juli 2010 zwei ausländische Restaurants in Freiberg in Brand setzen wollen, bekannte der 27-jährige Freiberger - aus Protest dagegen, dass “das Menschsein immer mehr auf der Strecke bleibt.” Um die zwölf Menschen, die in den beiden Häusern wohnten, sorgte er sich dabei - trotz seiner laut Gutachten durchschnittlichen Intelligenz - kaum.

“Sie können froh sein, dass das alles so ausgegangen ist.”

Hans-Michael Langfritz Vorsitzender Richter

Die wirre Erklärung des schlanken Zwei-Meter-Mannes mit dem kindlich-trotzigen Gesichtsausdruck begann bei der Gastronomie, in der die Kunden “mit suspekten Produkten gelinkt” würden, weil es nur noch um Zeit und Geld gehe. Danach schwadronierte der Acht-Klassen-Schüler, der Koch gelernt und auch vier Monate in Österreich gearbeitet haben will, über “die Inder höherer Kasten”, die in Deutschland Restaurants mieten würden, um Touristen für ihr Land zu gewinnen. Schließlich zitierte er noch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), dass Multikulti gescheitert sei, und vergaß auch nicht zu erwähnen, dass Griechenland den Euro gefährde. Dabei redete er sich in Rage, gestikulierte und schien zum Teil von seinen eigenen Worten belustigt zu sein; ansonsten verfolgte er eher gelangweilt auf dem Stuhl wippend den Prozess.

Die von Staatsanwalt Thomas Hinke verlesene Anklageschrift sei “zutreffend”, räumte er ohne Zögern ein. Derzufolge hatte er am Nachmittag des 26. Juli 2010 vier so genannte “Molotow-Cocktails” gebaut und war zusätzlich mit Steinen bewaffnet in der Nacht gegen 3.30 Uhr zur Poststraße gezogen, um ein indisches Restaurant abzufackeln. Die Tür war aber widerstandsfähiger als gedacht - es blieb bei gut 10.000 Euro Schaden im Eingangsbereich.

Fast exakt 48 Stunden später griff er in ähnlicher Weise ein Dönerlokal an der Burgstraße an. Diesmal schlug er ein Fenster ein und warf die vier vorbereiteten Brandsätze ins Innere. Weil die aber am Verlöschen waren, kletterte er zum Nachlegen hinterher und holte später sogar noch einen großen Stein von der Obermarkt-Baustelle - um die Tür einzuwerfen, damit das Feuer mehr Luft bekommt und besser brennt. Auf dem Weg randalierte er noch an zwei weiteren Imbissen.

Sein Mandant habe ein Zeichen setzen, aber keine Personen schädigen wollen, erklärte Verteidiger Andreas M. Kohn. Er habe vielmehr bewusst Lärm geschlagen und sich überzeugt, dass es Fluchtwege gebe. Das ließ der Vorsitzende Richter Hans-Michael Langfritz nicht gelten: “Es gibt auch Leute mit tiefem Schlaf und Pflegebedürftige. Sie können froh sein, dass das alles so ausgegangen ist.”

Die 6. Strafkammer verurteilte den neunfach wegen Drogendelikten, Körperverletzung und Diebstählen Vorbestraften zu 45 Monaten Haft und wies ihn zugleich in eine Entziehungsanstalt ein. Gutachter Frank Postrach hatte eine Drogenabhängigkeit seit dem 16. Lebensjahr attestiert - ohne medizinische Hilfe seien “ähnliche Handlungen zu befürchten.” Auch im letzten Wort zeigte der Angeklagte kaum Schuldbewusstsein. Schläger und Alkoholfahrer würden viel milder bestraft: “Wo ist da die Waage?” Auf eine Revision wolle er aber verzichten.

Die linke Formierung

Kritik der Antifaschistischen Gruppe Freiberg zu den Mobilisierungen gegen die Naziaufmärsche in Dresden

„[D]ie Entscheidung ist gefallen. Für den 19. Februar 2011 gibt es die Großmobilisierung zu Massenblockaden nach Dresden.“ Dass man vor diesem Spektakel, bei dem das Gros der Teilnehmenden an den unheimlichen Aufmarsch der ML-Zombies auf der LLL-Demo beinahe heranreicht, besser Reißaus nehmen sollte, möchten wir im Folgenden versuchen darzulegen.

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Residenzpflicht in Sachsen teilweise gekippt

erschienen auf addn

In Sachsen wurde vom Innenministerium überraschend die Residenzpflicht für Migrantinnen und Migranten gekippt. Damit ist es für geduldete Ausländer in Zukunft möglich, sich ohne Meldung bei den Ausländerbehörden im Freistaat Sachsen frei zu bewegen. Die Neuregelung gilt jedoch nicht für Asylsuchende in laufenden Verfahren und vorbestrafte Menschen. Den vollständigen Artikel lesen »