Artikel mit dem Tag „externer Autor“

Eco-City Project in China

China is experiencing a rapid economic development, accompanied by a rapid industrialization and urbanization process. The percentage of the urban population to the total population has increased from 13.2% in 1979, to 16.7% in 1985, 20.4% in 1992 and 39.1% in 2002. And this trend is expected to keep going up. It brings a severe burden to the carrying capacity of the eco-system. Due to the industrialization without caring about the environment, people are living under very unpleasant conditions. If you have a look at the ranking of the most polluted cities, there are always a good number of Chinese cities on the upper ranks.

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Deutschland Schwarz Weiß

Deutschland Schwarz WeißSeit mehr als zwanzig Jahren beschäftigen sich Schwarze Menschen mit Schwarzer deutscher Geschichte, historischem und gegenwärtigem Rassismus und Antidiskriminierungsmaßnahmen. Es sind inzwischen zahlreiche Bücher Schwarzer AutorInnen erschienen, die diese Themen in unterschiedlicher Weise behandeln und vor allem Rassismus in seinen verschiedenen Facetten dekonstruieren mit dem Ziel, die rassistischen Verhältnisse, unter denen Schwarze Menschen leben müssen, abzubauen.

“Deutschland Schwarz Weiß” ist eine gelungene Spiegelung rassistischer Lebensrealitäten, die großen Teilen der weißen Mehrheitsgesellschaft auch heute noch nicht oder nur unzureichend bekannt sind und ist daher als weiterer Baustein zu einer rassismusfreien Gesellschaft zu sehen.

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Der erste deutsche Völkermord

Deutsch-Südwestfarika 1904-1908

Am 26.6.2008 debattierte der Deutsche Bundestag zum wiederholten Male über den Völkermord an den Herero und Nama, verübt von kaiserlichen Truppen in der damaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika. Der Antrag der Fraktion “Die Linke”, das Recht der Herero auf Entschädigung anzuerkennen, wurde abgelehnt. Stattdessen wurde eine Intensivierung der Entwicklungszusammenarbeit in Aussicht gestellt. Wie historisches Unrecht wiedergutzumachen ist, ist umstritten, und einen Königsweg dazu gibt es nicht. Ob Zahlungen an eine bestimmte Opfergruppe oder an die Solidargemeinschaft der nun unabhängigen Nation, darüber kann man debattieren, wenn sichergestellt ist, dass die Solidargemeinschaft nun auch wirklich solidarisch ist mit den Nachkommen der damaligen Opfer.

Allerdings sollten im Zuge der Debatte nicht die historischen Fakten bis zur Unkenntlichkeit verzerrt werden. Zwar ist es wahr, dass alle afrikanischen Gruppen in Südwestafrika Opfer des Kolonialismus wurden, das schließt auch die Ovambo ein, die heute die Mehrheit stellen, jedoch wurden nicht alle gleichermaßen Opfer des Genozids. Dieser traf vor allem die Herero und Nama, und dessen Folgen sind noch heute zu spüren. Zwar kann man über die Form der Wiedergutmachung für den Genozid in dem bescheidenen Rahmen, in dem dies überhaupt möglich ist, diskutieren, die Tatsache, dass es sich um Genozid gehandelt habe, lässt sich jedoch nicht in Frage stellen.

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Die Gecekondus als Teil des türkischen Gesellschaftsvertrages

Der Urbanisierungsprozess als nicht abgeschlossene Modernisierung und die paradigmatischen Schwierigkeiten bei der Beurteilung dieses Prozesses1

Einmal mehr lässt sich eine Phase konstatieren, in der wir uns mit den Begriffen der Neuerrichtung der Stadt und der Stadtumwandlung konfrontiert sehen.
Wie jedes Mal, so ist es auch dieses Mal, als würden wir uns einer solchen Anordnung das erste Mal gegenübersehen: Ohne zu fragen, warum wir mit einer solchen Frage immer wieder konfrontiert sind (wie Kapitalismus, ökonomische Probleme, Wohnungsfrage, Grundeigentumsraub, Dienstleistungen der Gemeinden usw.), diskutieren wir nicht die Ursache des Problems, sondern nur deren Oberfläche.

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Schauplatz Stadtumbau Ost?

Wachstum ist auch in Sachsen nicht mehr der alleinige Schlüssel für eine zukunftsfähige Entwicklung. Der demografische Wandel und die Deindustrialisierung haben besonders Mittel- und Kleinstädte getroffen. Ihre Bevölkerung nimmt wie im gesamten Freistaat beständig ab. Sachsen verlor seit 1990 bisher ca. 12% seiner Einwohner. Aktuelle demografische Hochrechnungen halten einen Bevölkerungsschwund von bis zu weiteren 10% bis 2030 für möglich. Der Umgang mit den derzeit ca. 370.000 leerstehenden Wohnungen im Freistaat erweist sich als eine der größten städtebaulichen Herausforderungen der Neuzeit. Vom Schrumpfen der Städte ist nunmehr auch in Sachsen die Rede, plötzlich drängt die Zeit, radikaler und vor allem zügiger Abriss wird gefordert; in immer mehr sächsischen Städten sind die Abrissbagger bereits in den Innenstädten angekommen, vielen droht ein nachhaltiger Funktions- und Identitätsverlust. Die momentane Schrumpfung hat chaotische Züge und verläuft längst nicht mehr nur – wie eigentlich beabsichtigt - von außen nach innen.

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Mehr als nur Privatbesitz

Beim “Heisenhof” schauten sie gleich vorbei. Die Medien hatten am 9. Mai über den Teilerfolg des Neonazianwalts Jürgen Rieger im Rechtstreit um die Immobilien der “Wilhelm Tietjen Stiftung für Fertilisation Limited” berichtet. Schon machten sich wieder Neonazis am Wochenende auf dem Weg zu dem ehemaligen Bundeswehrgelände im niedersächsischen Dörverden. In jeden Orten und Gemeinden, wo Neonazis Immobilien, große Anwesen oder kleine Läden, erwerben festigt sich nicht nur die alteingesessen Szene, auch neue Interessierte werden angezogen. Die Räumlichkeiten sind Rückzugsräume für Gesinnungsgenossen, sie dienen als Ort für Schulungen, Veranstaltungen und den Vertrieb rechtsextremer Propagandaartikel. Regionale Ansiedlungen ermöglichten zudem oft eine lokale Verankerung Über den einfachen Akt der Widereintragung gelang Rieger eine neue Rechtssituation zu schaffen. Vor dem Pfingstwochenende gelang ihm seine 2006 gelöschte Firma “Wilhelm Tietjen Stiftung” erneut ins Londoner Handelsregister einzutragen. Die Folge: Rieger hat als Bevollmächtigter der Firma wieder volle Verfügungsmacht über alle Anwesen der einst verloren gegangenen Häuser. Im thüringischen Pößneck werden die Stadtoberen die Nachricht wenig beglückt sein. Dort mitten in der Stadt unterhält Rieger das “Schützenhaus”.

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Kommentar

Wird die Stadt menschlicher werden oder wird der Mensch als reines Objekt urbanisiert werden?

Diese Stadtumwandlungsprojekte in Istanbul werden nie zum Ende kommen. Das Bedürfnis oder die Notwendigkeit, auf die sie heute gestützt werden, werden in einiger Zeit vielleicht unwichtig sein. Auf der Tagesordnung heute stehen in neuer Form die seit 70 Jahren von der jeweiligen türkischen Regierung verfolgten Stadtumwandlungpläne und -projekte.

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