Artikel mit dem Tag „Fest der Kulturen“

Vom Sinn und Unsinn des Festes der Kulturen (II)

Zuschrift per Mail

Am 20. April 2011 reagierte der Arbeitskreises Eine Welt und Integration des Freiberger Agenda 21 e.V. auf den Beitrag „Vielfalt, Entfaltung oder doch Völkerverständigung“ in 75. Ausgabe des FreibÄrgers.

Dass die Stellungnahme nicht die Meinung des ganzen Arbeitskreises wiedergibt, wird deutlich durch die fünf Namen der Mitglieder unter diesem Beitrag; der Arbeitskreis Eine Welt und Integration zählt mehr als fünf Mitglieder. Ich hatte meine Zustimmung verknüpft mit der Bedingung im 4. Abschnitt den letzten konditionalen Nebensatz zu streichen, der wie folgt lautet: „wenn dabei jedes Mitglied die gleiche Zielstellung vor Augen behält, nämlich das Fest zu einer Begegnung der Vertreter der verschiedenen Kulturen zu machen“. Das Agendabüro war leider nicht bereit auf diesen Satz zu verzichten, beurteilte ihn als „nicht schädlich“ und veröffentlichte dann diese Stellungnahme ohne meinen Namen.

In diesem 4. Abschnitt ist die Meinungsvielfalt im Arbeitskreis das Thema. Diese Meinungsfreiheit sah ich durch den zitierten Satz schon als gefährdet an. Die Verknüpfung von der Meinungsfreiheit mit einem vermeintlichen gleichen Ziel, wie dieser Nebensatz tut, halte ich nun für wirklich irreführend. Warum, das werde ich versuchen hier zu erklären.

Ich behaupte einfach, dass die Mitglieder im Arbeitskreis Eine Welt und Integration mit dem Fest der Kulturen nicht das gleiche Ziel verfolgen. Das politische Farbenspiel in Deutschland macht keinen weiten Bogen um den Arbeitskreis herum sondern steckt mitten drin. Meiner Einschätzung nach sind die Farben schwarz, grün, rot, und violett schon vorhanden. Bei dem kontroversen Thema der Integration macht sich die politische Farbe bei der Formulierung der Zielsetzung natürlich bemerkbar. Alles andere zu denken, wäre illusorisch.

Etwas zu wünschen oder behaupten, was es in der Wirklichkeit gar nicht gibt, ist abenteuerlich. Da lehnt sich jemand zu weit aus dem Fenster und verliert den Bezug zur Realität. Es ist gut, ein gemeinsames Ziel zu verfolgen. Man erhofft sich davon eine gewisse disziplinarische Wirkung, dass sich alle unter das eine Ziel unterordnen. Wenn es aber die gleiche Zielsetzung nicht gibt, dann kann mich sich nicht darauf berufen.

Mit dem angeblichen gleichen Ziel zudem die Meinungsfreiheit eindämmen zu wollen, ist für mich alles anders als respektvoll. Da soll man neu anfangen, die Meinungsverschiedenheit zu respektieren ohne wenn und aber. Sie bildet eine wichtige Grundlage für interkulturelle Kompetenz. Gerade bei der Formulierung, welches Ziel mit dem Fest der Kulturen angestrebt wird, brauchen wir die Freiheit der Meinung aller.

Zuletzt bemängele ich an dem einen Nebensatz, dass der Autor oder die Autorin der Stellungnahme vom Arbeitskreis nicht das Ziel des Festes der Kulturen beschreibt. Vielmehr erkennt die Stellungnahme mit der Begegnung von verschiedenen Kulturen die spezifischen Aktivitäten des Festes der Kulturen. Es wird allgemein gesagt, was mit dem Fest der Kulturen geschieht und mehr nicht. Ein echtes Ziel blickt weit über die Aktivitäten hinaus, vermittelt vielmehr die erwünschten Veränderungen.

Die Meinungsfreiheit mit einem diffusen Ziel zu verbinden, war also nicht gut. Von daher meine Bitte auf diese Passage zu verzichten.

Hans de Lange
Mitglied im Arbeitskreis Eine Welt und Integration des Freiberger Agenda 21 e.V.
Freiberg, 26. April 2011

Stellungnahme des Arbeitskreises „Eine Welt und Integration“ zum Artikel „Vielfalt, Toleranz oder doch Völkerverständigung?“

Zuschrift per Mail

Auf der vergangenen Sitzung des Arbeitskreises „Eine Welt und Integration“ am 29. März wurde über den Artikel des FreibÄrger zum 8. Fest der Kulturen sowie über die Reaktion von Hans de Lange diskutiert. Die zur Sitzung anwesenden Vertreter des Arbeitskreises entschieden sich dafür, eine Stellungnahme zu verfassen.

Von Redaktionsmitgliedern des FreibÄrger wurde stets bemängelt, dass das Fest der Kulturen seinem eigenen Anspruch nicht gerecht würde. Im Vorfeld haben die Organisatoren jedoch bereits mehrmals betont, dass dies ein Irrtum eben jener Redaktionsmitglieder sei, die das Fest der Kulturen zu etwas machen wollen, das es nicht ist und auch nicht sein soll:

Betrachtet man das Fest der Kulturen womöglich als Bühne für politische Diskussionen, dann wird es diesem Anspruch sicherlich nicht gerecht. Eine solche Betrachtungsweise des Festes stimmt allerdings auch nicht mit jener Vorstellung überein, die die Organisatoren über die Ausrichtung des Festes teilen. Für den Arbeitskreis „Eine Welt und Integration“ als Veranstalter ist das Fest der Kulturen, wie der Name schon sagt, in erster Linie ein Fest, das die Begegnung und den kulturellen Austausch von Deutschen und Migranten im Sinn hat. Mit diesem Anspruch gehen die Organisatoren an die Planung und Gestaltung des Festes heran – eine politische Auseinandersetzung wäre aufgrund der Zielgruppe (Familien mit Kindern) sowie den vielen verschiedenen Sprachen der Besucher kaum realisierbar. Das Programm muss ebenfalls in einem Rahmen gestaltet werden, der Sprachbarrieren überwindet und es für jedermann verständlich macht. Man kann dem Arbeitskreis wohl deshalb kaum vorwerfen, ihrem eigenen Anspruch an das Fest nicht gerecht zu werden.

Darüber hinaus ist zu betonen, dass sich der Arbeitskreis „Eine Welt und Integration“ aus Vertretern verschiedenster Vereine und Institutionen in Freiberg zusammen setzt und deshalb selbstverständlich in seiner Sichtweise und seinem Meinungsbild nicht immer homogen sein kann. Die Meinung, dass das Steigerlied des Vereins der Vietnamesen in Freiberg eine Überanpassung darstellte, wird beispielsweise nicht von allen Mitgliedern geteilt. Diese unterschiedlichen Sichtweisen sind aber nicht hemmend, sondern geradezu bereichernd für die Organisation des Festes, wenn dabei jedes Mitglied die gleiche Zielstellung vor Augen behält, nämlich das Fest zu einer Begegnung der Vertreter verschiedener Kulturen zu machen.

… Ja, wir halten an der Formulierung „Vertreter verschiedener Kulturen“ weiterhin fest. So tiefgründig der von der Redaktion verfasste Artikel die Theorie des Kulturalismus auch wiedergegeben hat (und diese Theorie wollen wir keineswegs anzweifeln): Wir sind der Meinung, dass wir aufgrund der immer fortschreitenden Globalisierung froh darüber sein können, dass der Begriff „Kultur“ auch im Jahr 2011 überhaupt noch in diesem Maße verwendet werden kann. Ebenso sind wir der Meinung, dass der Begriff „Kultur“ den Individualismus jedes Einzelnen in keinem Falle ausschließt. Wäre dies der Fall, so wäre die Entwicklung einzelner Länder und Kontinente wohl schon seit Langem zum Erliegen gekommen.
Die UNESCO definiert den Begriff „Kultur“ übrigens folgendermaßen: „Die Kultur kann in ihrem weitesten Sinne als die Gesamtheit der einzigartigen geistigen, materiellen, intellektuellen und emotionalen Aspekte angesehen werden, die eine Gesellschaft oder eine soziale Gruppe kennzeichnen. Dies schließt nicht nur Kunst und Literatur ein, sondern auch Lebensformen, die Grundrechte des Menschen, Wertesysteme, Traditionen und Glaubensrichtungen.“ (http://www.unesco.de/erklaerung_vielfalt.html?&L=0, Stand: 05.04.2011). Ist es da aufgrund der Globalisierung nicht erfreulich, dass eben diese Einzigartigkeit und Tradition gesamter Menschengruppen auch heute noch in besonderem Maße besteht und nicht, wie in Zukunft möglich, von der Globalisierung verdrängt wurde? Und vor allem, dass diese Traditionen von den Menschen mit Stolz und Freude auch in ihnen eigentlich „fremden“ Gesellschaften präsentiert werden – so wie auf dem Fest der Kulturen?

Wir können selbstverständlich nicht verlangen, dass die Redaktion ihre Meinung über das gesamte Gefüge des Festes ändert. Wir bitten jedoch darum, in Zukunft davon abzusehen, die Inhalte des Protokolls als internes Schriftstück des Arbeitskreises dafür zu nutzen, Kritikpunkte bezüglich des Festes der Kulturen inhaltlich zu unterlegen und somit in nachweislich falschen Zusammenhängen wiederzugeben. Wir möchten noch einmal darauf hinweisen, dass das Protokoll die Meinungen einzelner Mitglieder offenlegt, nicht jedoch die Haltung des gesamten Arbeitskreises.

Für die Zukunft würden wir uns zudem wünschen, dass sich jene Redakteure im Vorfeld aktiv im Arbeitskreis engagieren und ihre Zugehörigkeit zum Arbeitskreis nicht nur dazu nutzen, die internen Protokollinhalte zu ihren Gunsten zu veröffentlichen. So wäre eine Mitsprache ihrerseits gesichert und, wenn nötig, eventuelle Kritik im Nachhinein gerechtfertigter.

Die Mitglieder des Arbeitskreises

Solongo Baldandorshijn
Manuela Junghans
Kornelia Metzing
Katrin Pilz
Kristin Walter

Vom Sinn und Unsinn des Festes der Kulturen

Zuschrift per Mail

Hallo Arbeitskreis Eine Welt und Integration des Freiberger Agenda 21 und andere Interessenten,

als Reaktion auf einen Beitrag in der letzten Ausgabe des FreibÄrgers über das 8. Fest der Kulturen habe ich eine Reaktion verfasst.

Vom Sinn und Unsinn des Festes der Kulturen

Neulich wurde mir ein neues Exemplar des FreibÄrgers in die Hand gedrückt, das dann am gleichen Tag für mich zur Abendlektüre wurde. Besonders der Artikel über das 8. Fest der Kulturen fesselte mich und raubte mir zum Teil den Schlaf.

Ich freue mich darüber, dass jemand sich die Zeit und Mühe genommen hat, gründlicher über den Sinn oder Unsinn dieses Festes nachzudenken. Die Darstellung von gesellschaftlichen Theorien liest sich etwas schwer; da hätte man sich etwas kürzer fassen können. Im Ganzen lohnt es sich aber mit dem Inhalt des Artikels vertraut zu machen.

Vorweg mal eine Gegenbehauptung: als Niederländer verstehe ich mich sehr wohl als Glied der niederländischen Nation, auch wenn ich in dem Land nicht mehr wohne. Ich habe einen kleinen Sohn; ihm lese ich bewusst niederländische Bücher vor, damit er von mir die niederländische Sprache lernt. Das ist in einem von der deutschen Sprache dominierten Umfeld nicht immer einfach. Dennoch möchte ich ihm meine Kultur vermitteln. Selbstverständlich gehöre ich der niederländischen Kultur auf Grund meiner Geburt an. Dafür brauche ich mich überhaupt nicht zu schämen. Ganz im Gegenteil, das ist etwas Gutes.

Im vergangenen Sommer erlebten wir die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika. Vom ersten Tag der WM bis zum letzten Tag (wir standen ja im Endspiel) war mein Auto mit einem niederländischen Fähnchen geschmückt. Da hatte ich manchmal Angst und wollte mal Vorsorge halber mit meinem Versicherungsagenten sprechen für den Fall, dass doch mal etwas mit meinem Auto passieren würde. Ich machte dann die Erfahrung, dass die Leute mich mit der niederländischen Flagge schon gesehen hatten, aber kaum darauf reagierten.

Mit diesen zwei Beispielen fällt mir der Übergang zum Fest der Kulturen leicht. Dieses multikulturelle Fete lebt von der ungeschriebenen Regel, dass Migranten in einer deutschen Umgebung ihre eigene Kultur darstellen. Sie tun das durch Gesang, Tanz und nicht zuletzt durch ihre Küche. Von dieser Regel gab es beim vergangenen Fest der Kultur zwei Ausnahmen: das waren die Aufführung des Steigerliedes durch junge Vietnamesen und der Auftritt einer deutschen Bauchtänzerin. Nun habe ich nichts dagegen, dass Deutsche das Programm des Festes der Kulturen mitgestalten, die vollschlanke Frau aber vertrat nicht ihre eigene Kultur und damit hielt sie diese ungeschriebene Regel nicht ein.

Ich bin mit dem Verfasser des Artikels einer Meinung, dass diese Aufführung des Steigerliedes unpassend war. Sie stellte für mich ein Beispiel der Überanpassung dar. Migranten stehen im Osten Deutschlands unter einem erheblichen Anpassungsdruck, weil sie halt zahlenmäßig so wenig sind. Vor einigen Jahren diskutierte Politiker noch über Assimilation, dass sie sich von diesem alten Modell verabschieden möchten. Stattdessen soll mit der Integration von Migration die Aufnahmegesellschaft in die Pflicht genommen, dass sie die Voraussetzungen für gelungene Eingliederung schaffen soll. Mit dem neuen Modell der Integration müssen Migranten nicht in jeder Hinsicht deutsch werden; sie dürfen sehr wohl ihre eigene Identität weiter pflegen.

Eine Schwäche des Festes der Kulturen hängt nun mit dem Raum für die Pflege der eigenen Kultur zusammen. Auf der einen Seite bietet das Fest der Kulturen Migranten ein Podium, ihre eigene Herkunft mit Sang und Tanz darzubieten. Auf der anderen Seite spricht die gesellschaftliche Situation eine andere Sprache, dass Migranten mit ihrer Kultur in der deutschen Bevölkerung oft auf Misstrauen und Skepsis stoßen. Sich diesen Widerspruch zu vergegenwärtigen, halte ich für notwendig, will man sich nicht durch den Augenblick des Festes täuschen lassen. Da tragen die Organisatoren Verantwortung, die Beteiligten auf der Bühne über dieses Spannungsfeld aufzuklären, was aus meiner Sicht in den vergangenen zu wenig getan wurde. Hier sehe ich eine Aufgabe, die sich dem Arbeitskreis Eine Welt und Integration des Freiberger Agenda 21 e.V. in der nächsten Zeit stellen soll.

Der Sinn des Festes der Kulturen liegt meiner Meinung in seinem Unterhaltungswert. An einem Samstagnachmittag geht man in die Alte Mensa, um dort Freunde und Bekannte zu treffen. Man freut sich über die kulturelle Vielfalt und begegnet anderen Menschen unter dem Genuss fremdländischer Speisen und Gerichte. Darüber hinaus einen tieferen Sinn entdecken zu wollen, als würde man mit dem Fest der Kulturen gesellschaftliche Veränderungen initiieren, halte ich für übertrieben. Die Ausländerpolitik im Freistaat wird an anderen Stellen bestimmt und nicht mit dem Fest der Kulturen. Darum sollte man dieses Fest nicht mit zu hohen Erwartungen überfrachten.

Hans de Lange
Freiberg, 22. März 2011

Vielfalt, Entfaltung oder doch Völkerverständigung?

Der Arbeitskreis „Eine Welt und Integration“ veranstaltete auch im letzten Jahr - am 6. November - bereits zum achten Mal in Folge das Fest der Kulturen in der Alten Mensa. Nachdem im vergangenen Jahr der FreibÄrger den Charakter des Festes kritisiert hatte, der Klischees und Vorurteile schürte und damit keines Falls, wie behauptet, zu „Vielfalt und Toleranz“ führen könnte, gab sich der Arbeitskreis weitestgehend diskussionsbereit und nahm sich der Kritik teilweise an, wie er es selbst auch in einer E-Mail an die Redaktion bekräftigte. Unsere Hauptkritik am Fest, nämlich, dass es ein „Fest der Kulturen“ und nicht etwa ein Fest der Menschen ist, gilt aber auch für das Diesjährige: Zwar gab es einige, durchaus auch begrüßenswerte strukturelle Änderungen, wie die Fragestunde an den Bürgermeister Sven Krüger, oder das Auslassen von beschönigenden Grußworten, doch haben diese nichts an dem eigentlichen Charakter des Festes geändert, nämlich an einer Darstellung, die vorgibt, dass einzelne Menschen immer einem imaginären Kulturkörper angehören würden, der dann, anstatt der Individualität, verehrt wird. Unter den folgenden Punkten soll erläutert werden, weshalb mit dem „Fest der Kulturen“ die immer gleiche Kollektivität gelobt und verehrt wird und nicht, wie selbst behauptet, irgendeine „Vielfalt“.

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In eigener Sache

Der Arbeitskreis „Eine Welt und Integration“ des „Freiberger Agenda 21 e.V.“ hat auf unseren Artikel „Vielfalt und Toleranz?“ in Ausgabe #71 geantwortet. Dort wurde das von diesem Arbeitskreis organisierte „Fest der Kulturen“ kritisiert und beanstandet, dass Redakteuren des FreibÄrger unter Androhung des Hausrechtes untersagt worden war, diesen zum Verkauf anzubieten

In einer E-Mail reagierte der Arbeitskreis auf den Artikel und räumte ein, sich teilweise der Kritik anzuschließen und wies darauf hin, dass „einiges nicht richtig gelaufen ist“. Organisatorisch und inhaltlich gab es wohl auch innerhalb des Arbeitskreises im Voraus unterschiedliche Ansichten und einige Unstimmigkeiten. Letztlich wurde angekündigt, dass das Fest auch weiterhin stattfinden wird, aber strukturelle Änderungen vorgenommen werden, die die Befindlichkeiten Einzelner näher in den Mittelpunkt rücken werden. Als Redaktion begrüßen wir diesen Schritt und sind gespannt, wie sich die Arbeit des Arbeitskreis „Eine Welt und Integration“ in Zukunft gestalten wird.

Ausgabe #47 - Dezember/Januar 2006

Seite 1 von Ausgabe #47

Seite 1 von Ausgabe #47

Themen
Polizei und Nazischläger
SS-Mörder in Freiberg
SWG am Ende?
Christian Heinrich Spieß
Fest der Kulturen
Rechte Gewalt
Plausch mit Nazis
Zivilcourage?
Angriff auf die Armen
Widersprüche Hartz IV
TU zufrieden
Buchbesprechungen
Tootsies&Boggle

Die Ausgabe als PDF

Ausgabe #42 - Januar/Februar 2005

Seite 1 von Ausgabe #42

Seite 1 von Ausgabe #42

Themen
Nazi Förderprogramm Sachsen…
Der Landrat und der “Runde Tisch”
Wahlalternative
Auf nach Cuba!
Klassenfahrt zum Landtag!
Schöner Leben ohne Naziläden
Lesereise
Alte Mensa vom Feinsten
Fest der Kulturen
Leserbriefe
Tootsies & Boggle

Die Ausgabe als PDF

Ausgabe #36 - Januar/Februar 2004

Seite 1 von Ausagbe #36

Seite 1 von Ausagbe #36

Themen
Genug-Geld
SWG-Monopoly
Alternative Liste
Fest der Kulturen
Demo gegen Sozialabbau
Antifa-Informationen
Lesung mit Gisela Karau
PDS-Chancen
Varvarin
Leserbrief
Die Tootsies und Boggle

Die Ausgabe als PDF

Vielfalt und Toleranz?

Ein kritischer Bericht über das Freiberger Fest der Kulturen

Zum siebten Mal hatten am 28. November verschiedene Freiberger Vereine und Arbeitskreise zum “Fest der Kulturen” in die alte Mensa geladen. Ziel des “multikulturellen Höhepunkts” sollte die “bessere Integration von ausländischen Mitmenschen ” sowie die Zurschaustellung Freibergs als “weltoffene” und “tolerante” Stadt sein. Dass diese ganze Inszenierung keine Notiz von der Wirklichkeit nahm, wie sie sich in Form von institutioneller Diskriminierung in Gesetzen und Arbeitsmarktstrukturen oder alltäglichem Fremdenhass ausdrückt, lag wahrscheinlich in der Sache selbst.

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Offener Brief zum Vorfall beim Fest der Kulturen

Beim Fest der Kulturen, das am 28. November 2009 in der alten Mensa stattfand, wurde von einem Vertreter des Agenda 21 e.V. unter Androhung des Hausrechtes die Auslage des FreibÄrger verboten. In einem Offenen Brief fordern wir den Agenda 21 e.V. auf, hierzu Stellung zu nehmen. Einen Bericht über das Fest der Kulturen wird in der nächsten Ausgabe des FreibÄrger erscheinen.

Der Offene Brief