Artikel mit dem Tag „Flüchtlinge“

Ausgabe #26 - Februar/März 2002

Seite 1 von Ausgabe #26

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Themen
Leben im Asylbewerberheim
Schule ohne Rassismus
Afghanistan-Hilfsprojekt
Bildungspolitik auf dem Prüfstand
Jugendpreisrede
Interview mit Martin Schäuble
Etwas mehr Terrorismus bitte
Kommentare zu Graffiti
Radio Darmstadt berichtet & Leserbriefe
Rätselseite
Abschied von der Barri und Termine

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Vielfalt und Toleranz?

Ein kritischer Bericht über das Freiberger Fest der Kulturen

Zum siebten Mal hatten am 28. November verschiedene Freiberger Vereine und Arbeitskreise zum “Fest der Kulturen” in die alte Mensa geladen. Ziel des “multikulturellen Höhepunkts” sollte die “bessere Integration von ausländischen Mitmenschen ” sowie die Zurschaustellung Freibergs als “weltoffene” und “tolerante” Stadt sein. Dass diese ganze Inszenierung keine Notiz von der Wirklichkeit nahm, wie sie sich in Form von institutioneller Diskriminierung in Gesetzen und Arbeitsmarktstrukturen oder alltäglichem Fremdenhass ausdrückt, lag wahrscheinlich in der Sache selbst.

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Ausgabe #14 - August/September 1999

Seite 1 von Ausgabe #14

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Themen
Sommergeschichten der Redaktion
“Nachtrag” zum Krieg
Mahnwache in Weißenborn
Antirassistische Demo
Wanted: Heinz Otto

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Ausgabe #4 - Juli 1998

Seite 1 von Ausgabe #4

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Themen
Obdachlos in Freiberg
Sexismus-Diskussion: Jeder Mann ist ein potentieller Täter
Student in Freiberg - Ein Bericht
Fairness mit der “dritten” Welt?
Flüchtlinge aus dem Irak
Vorgestellt: Verein Kommunikations- und Begegnungszentrum e.V.
Nachruf für Gerhard Gundermann
Theater und Interview
Kultur und Drogen

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Selbstmord in Frankenau

Die Unterbringungspolitik im Landkreis Mittelsachsen trieb eine Asylsuchende in den Selbstmord. Mitarbeiter der Ausländer_innenbehörde sehen tatenlos zu.

Im Asylsuchendenheim Frankenau nahm sich die 32-jährige A.T., Mutter von drei Kindern im Alter von 10, 7 und 3 Jahren, am 24. August durch eine Überdosis von Medikamenten das Leben. Frau T. versuchte den Umzug ihrer Familie ins Asylsuchendenheim Mobendorf zu verhindern. Die Tabletten nahm sie vor den Augen von zwei Mitarbeiter_innen der Ausländerbehörde ein, die jegliche Hilfeleistung unterließen.

Aufgrund der stark rückläufigen Zahlen der Asylsuchenden sollte das Heim in Frankenau geschlossen werden, am darauf folgenden Montag folgte die Räumung. Am 19. August musste bereits ein Teil der Bewohner_innen ins Asylsuchendenheim nach Döbeln umziehen. Die Verbliebenen hatten die Auflage, am 24. August nach Mobendorf zu ziehen.

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Grimma: Über zwei Wochen Protest in der Kirche vorbei

Dokumentation, Analyse, Erlebnisberichte der kritisch intervenierenden Antirasst_innen

Rückblick – Rassismus und Staat siegen

Am 23. Juni 2009 entschlossen sich 4 Asylbewerberfamilien aus dem Asylbewerberheim Bahren bei Grimma in die Grimmaer Frauenkirche zu gehen. Mit dem Umzug in die Kirche sahen die Familien den letzten Ausweg um gegen die zum Teil menschenunwürdigen Heimunterbringungen zu protestieren. Die Zustände im Asylbewerberheim können sie nicht mehr ertragen, sie fordern eine dezentrale Unterbringung in privaten Wohnungen. Die 18 Migrannt_innen, darunter 10 Kinder wollten solange ausharren bis ihre Forderung erfüllt werde. Sie nahmen dafür einen unbeheizten Kirchenraum, harte und schmale Kirchenbänke, Verzicht auf warmes Essen und Dusche, böse Blicke, fremdenfeindliche Parolen und die ständige Angst eines Angriffs in Kauf. Die Belastung der Familien und besonders der Kinder war hoch, da sie von zivilgesellschaftlicher Seite fast keine Unterstützung erfahren haben.

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