22. Februar 2011
Veranstaltungshinweis
Dokumentarfilm Jugend im Iran - zwischen Protest und Hoffnung
am Dienstag, den 1. März 2011 ab 18 Uhr im Interkulturellen Café InCa (Domgasse 2a)
Im Iran werden Menschenrechte, Demokratie und Freiheit schon länger mit Füßen getreten. Anfang Juni 2009 hofften viele Iraner auf einen Regierungswechsel. Nach den Wahlen am 12. Juni 2009 wurden dann aber alle Hoffnungen mit einem vermeintlichen Sieg des Amtsinhabers Präsident Ahmadinejad zunichte gemacht. Zahlreiche Menschen kamen bei den zunächst friedlichen Protesten ums Leben.
Der iranische Filmacher Ali Samadi Ahadi möchte mit diesem Film verhindern, dass “Irans grüner Sommer” aus dem Gedächtnis der Weltöffentlichkeit verschwindet. Zugleich knüpft dieser Film an die gegenwärtige Welle von Aufständen in arabischen Ländern an. Nach der Filmvorführung, die circa 50 Minuten dauern wird, steht der Exiliraner Kuroush Mohammadi als Diskussionspartner zur Verfügung.
Autor: Redaktion FreibÄrger
Erschienen in Veranstaltungen
Stichwörter: Asylsuchende, Iran, Proteste
22. Juli 2010
Im Juni letzten Jahres begannen im Iran die seit Langem heftigsten Proteste gegen die Islamische Republik. Anlass waren die offensichtlich gefälschten Wahlergebnisse mit dem Ausgang der „Wiederwahl“ Mahmud Ahmadinedschads. Die Hoffnungen vieler Iraner_innen nach einer Liberalisierung des Landes, durch den als „gemäßigt“ geltenden Präsidentschaftskandidaten Mussavi, erfüllten sich somit vorerst nicht. Die anschließenden Proteste breiteten sich schnell im ganzen Land aus, wurden jedoch vom Regime niedergeschlagen. Hunderte Tote, sowie tausende Verletzte und Festgenommene waren die Folge. In Freiberg nahmen sich engagierte Exiliraner, die bereits selber von Verfolgung im Iran betroffen waren, das nun fast vergangene Jahr seit Beginn der Proteste, zum Anlass, auf die Brutalität und Gefahr des Regimes hinzuweisen. Am 20. Mai fanden sie sich zu einem ersten Informationsstand auf dem Obermarkt zusammen, sowie später am 3. und 17. Juni. Dabei verteilten sie Flugblätter und versuchten Menschen zu sensibilisieren, sich kritisch mit der Geschichte der Iranischen Revolution, wie mit ihrer Kontinuität aus Hasspredigten und Gewaltexzessen, zu beschäftigen. Unter anderem heißt es in dem Flugblatt: „Die Welt soll wissen, dass der verbrecherische Geist von Khomeini in den Köpfen von Khamenai, Ahmadinejad und Co. weiterlebt, wessen Ziele die weltweite Ausbreitung des islamischen Terrors und die Beschaffung der Atombombe ist.“ Weiter wurde gefordert, „[d]as Regime in Teheran zu entlarven und zum Rücktritt zu bewegen“, um den „Weltfrieden (zu) retten“. Ob ein Rücktritt des Mullah-Regimes realistisch ist, bleibt fraglich. Sicher jedoch ist, dass dessen Fortbestehen und dessen Bestrebungen nach einer eigenen Atombombe, eine existenzielle Gefahr für Israel und die restliche westliche Welt darstellt. Der Sturz des Islamistischen Staates ist daher dringend notwendig.
Weiterführende Buchtipps zum Thema:
Matthias Küntzel: „Die Deutschen und der Iran“
Thomas Maul: „Die Macht der Mullahs“
Autor: Marcel Schröder
Erschienen in Ausgabe #74, Politics
Stichwörter: Iran, Protest
25. Mai 2010

Kurosh Mohamadi informiert über die Geschehnisse im Iran.
Im Juni letzten Jahres begannen im Iran die seit langem heftigsten Proteste gegen die Islamische Republik. Anlass waren die offensichtlich gefälschten Wahlergebnisse, mit dem Ausgang der „Wiederwahl“ Mahmud Ahmadinedschads. Die Hoffnungen vieler Iraner_innen nach einer Liberalisierung des Landes durch den als „gemäßigt“ geltenden Präsidentschaftskandidaten Mussawi erfüllten sich somit vorerst nicht. Die anschließenden Proteste breiteten sich schnell im ganzen Land aus, wurden jedoch vom Regime blutig niedergeschlagen. Hunderte Tote, sowie tausende Verletzte und Festgenommene waren die Folge.
In Freiberg nahmen sich engagierte Exiliraner, die selbst von Verfolgung im Iran betroffen waren, das nun fast vergangene Jahr seit dem Anfang der Proteste zum Anlass, auf die Brutalität und Gefahr des Regimes hinzuweisen. Am 20. Mai fanden sie sich zu einem ersten Informationsstand auf dem Obermarkt zusammen, verteilten Flugblätter und versuchten, Menschen zu sensibilisieren, sich kritisch mit der Geschichte der Iranischen Revolution wie mit ihrer Kontinuität aus Hasspredigten und Gewaltexzessen zu beschäftigen. Unter anderem heißt es in dem Flugblatt: „Die Welt soll wissen, dass der verbrecherische Geist von Khomeini in den Köpfen von Khamenai, Ahmadinejad und Co. weiterlebt, wessen Ziele die weltweite Ausbreitung des islamischen Terrors und Beschaffung der Atombombe ist.“ Weiter wird gefordert, „Das Regime in Teheran zu entlarven und zum Rücktritt zu bewegen“, um den „Weltfrieden (zu) retten“. Ob ein Rücktritt des Mullah-Regimes realistisch ist, bleibt fraglich. Sicher jedoch ist, dass ein Weiterleben dessen, mit der Bestrebung nach einer eigenen Atombombe, eine existenzielle Gefahr für Israel und die restliche westliche Welt darstellt. Der Sturz des Islamistischen Staates ist daher dringend notwendig.
Am 3. und 17. Juni werden von jeweils 12-14 Uhr weitere Infostände auf dem Obermarkt stattfinden.
Weiterführende Buchtipps zum Thema:
Matthias Küntzel: „Die Deutschen und der Iran“
Thomas Maul: „Die Macht der Mullahs“
Autor: Redaktion FreibÄrger
Erschienen in Aktuelles
Stichwörter: Iran