Artikel mit dem Tag „Kapitalismuskritik“

1. Mai in Freiberg

Das ließen einige sich nicht zwei Mal sagen.

Das ließen einige sich nicht zwei Mal sagen.

Der 1. Mai ist der traditionelle Kampftag der Arbeit und wie jedes Jahr veranstalteten die Gewerkschaften auf dem Obermarkt eine Kundgebung. Unterstützt wurden sie dabei von der SPD und der Linkspartei und den beiden MdL Henning Homann (SPD) und Jana Pinka (Linke). Auch der FreibÄrger beteiligte sich mit einem Stand, um unter dem Motto „Arbeit ist kein Grund zum Feiern“ der Glorifizierung der Arbeit durch die Gewerkschaften entgegenzutreten. Jene traten mit der bekannten Forderung nach einem Mindestlohn von mittlerweile 8,50 Euro auf, die auch Henning Homann auf dem Podium äußerte – ansonsten hielt man sich mit politischen Forderungen eher zurück und begnügte sich mit dem angebotenem Programm: Einem DJ, einer Kindertanzgruppe und der Freiberger Gruppe „Die Notendealer“. Das Konzept war also eher auf ein kleines Volksfest ausgelegt, zu dem ein Kindertrampolin und ein Bratwurststand ihr Übriges taten. So vermittelten die Gewerkschaften zwar keinen kämpferischen Eindruck, aber boten – wie auf einer Messe – die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Laut Freie Presse besuchten über 600 Menschen die Kundgebung, die damit die größte im Kreis Mittelsachsen gewesen ist.

Nazidemonstrationen in Sachsen gab es dieses Jahr in Zwickau und Hoyerswerda. In Zwickau demonstrierten etwa 400 Anhänger_innen der NPD, denen sich etwa 1500 Gegendemonstrant_innen entgegenstellten. In Hoyerswerda sammelten sich etwa 400 Freie Kräfte und Autonome Nationalisten, also das Spekturm, das letztes Jahr in Freiberg aufmarschierte. Auch Freiberger Nazis beteiligten sich an der Demonstration in Hoyerswerda.

Gesellschaftskritik und Israel

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Donnerstag, 13 Mai 2010 | 19:00 Uhr | Roter Weg 43
Gesellschaftskritik und Israel

Vortrag und Diskussion mit Martin Dornis vom Leipziger Bündnis gegen Antisemitismus

Eine solidarische Haltung zum Staat Israel muss der Drehpunkt gesellschaftskritischen Agierens auf der Höhe der Zeit sein. Die ausdrückliche Solidarität mit einem Staat? Wo man als Linker doch den Staat ablehnt - und zwar kategorisch? Einverstanden sein mit einer Nation, wo man doch als kritischer Geist gegen jede Nation ist? Noch dazu mit einer kapitalistischen? Und das auch noch mit einem explizit religiösen Staat, wo man doch auch der Religion kritisch begegnet? Das erscheint vielen radikalen Linken durchaus als Zumutung.

Die solidarische Haltung zum Staat Israel ist kein Rückfall hinter die prinzipielle Kritik an Staat, Nation, Kapital und Religion, sondern ihre spezielle Ausformulierung vor dem Hintergrund des kategorischen Imperativs nach Auschwitz, die Welt so einzurichten, dass nichts ähnliches sich wiederhole. Gerade einer grundlegenden Kritik sind nicht alle Katzen grau. Gesellschaftskritik, die keine solidarische Haltung zu Israel meint, ist nicht radikal genug. Sie kann das Quetschen des Reichtums in die Warenform und somit den Ausschluss der Weltbevölkerung vom Genuss der von ihr erzeugten Produkte nicht im Zusammenhang mit der notwendigerweise ideologischen Ausformung der spätkapitalistischen Gesellschaft erfassen. Eine derartige Herangehensweise verfehlt zwingend das Wesen der kapitalistischen Gesellschaft ums Ganze und ist somit unfähig zu einer wirklich durchgeführten Kritik derselben.

Solidarität mit dem Staat Israel ist der den heutigen gesellschaftlichen Verhältnissen angemessene kategorische Imperativ der Gesellschaftskritik. Israel steht dafür ein, dass Auschwitz sich nicht wiederholen darf. Ebenso ist die Existenz dieses Staates ein Zeichen dafür, dass die Forderung nach der Befreiung des gesellschaftlichen Reichtums aus seiner Bannung in die Warenform nach wie vor uneingelöst ist und der Erfüllung harrt. Solidarität mit Israel ist die aktuelle Fassung einer grundsätzlichen Kritik an Ausbeutung und Herrschaft, einer Forderung nach Glück und völliger Freiheit für jedes Individuum.

Wie immer gilt: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen bzw. rechten Parteien oder Organisationen angehören, der neonazistischen bzw. rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Kritik und Krise

Im Dezember lädt die alternative Stadtzeitung FreibÄrger zu zwei Vortragsveranstaltungen in die neuen Räumlichkeiten des soziokulturellen Vereins Roter-Weg e.V. ein.

Flyer zum Runterladen

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Donnerstag, 10. Dezember
Kritische Theorie – Kritik und Krise I:

Die marxsche Gesellschaftskritik: “alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist …” (Marx)

Der Vortrag führt in grundlegende Begriffe und Zusammenhänge der Marxschen Theorie ein: Gesellschaft, Produktivkräfte, Produktionsverhältnisse, Fetisch, Ideologie, Reichtum, Wert, Ware, Geld, Kapital, Arbeit, Profit, Klassen. Was ist die kapitalistische Gesellschaft? Wie stellt sich ihr Zusammenhalt her und was treibt sie auseinander? Wie hängen in ihr Denken und Handeln zusammen? Wir verhalten sich Individuum und Gesellschaft: Ist die kapitalistische Produktionsweise von einzelnen Menschen gemacht oder eine ihnen vorausgesetzte objektive Struktur? Oder keines von beiden? Welche Rolle spielen die Krisen und warum treten sie auf? Warum waren sie Marx ein entscheidender Grund zur Beseitigung der kapitalistischen Gesellschaft? Ist diese eine historische Errungenschaft? Oder ist sie rücksichtslos zu kritisieren? Oder beides? Was hat es mit der freien Entfaltung aller Individuen und der Aneignung des gesellschaftlichen Reichtums durch diese – frei zusammengeschlossenen – Individuen auf sich?

Referent: Martin Dornis (freier Autor, Mitglied im Leipziger Bündnis gegen Antisemitismus)

Donnerstag, 17. Dezember
Kritische Theorie – Kritik und Krise II:

Gesellschaftskritik nach Auschwitz: „…dass… nichts ähnliches geschehe“ (Adorno)

Im 19. und 20. Jahrhundert zwangen die Entwicklungen der kapitalistischen Gesellschaft zu einer Neuformulierung der kritischen Theorie. Im deutschen Nationalsozialismus hatte sich bewiesen, dass die kapitalistische Gesellschaft an ihren Krisen nicht zwangsläufig scheitern muss, wie es Marx vermutet und gehofft hatte. Vielmehr kann es dazu kommen, dass sie sich durch antisemitischen Massenwahn und unter Regie eines autoritären Staates gewaltförmig zusammenhält. Die Krise, die laut Marx die kapitalistische Gesellschaft auseinander treiben würde, wird dabei zu dem, was sie allein noch zusammenhält. Die Ideologie, insbesondere der Antisemitismus, kann nicht mehr als Ergebnis der Gesellschaft beschrieben werden. Vielmehr wird er selbst zum Grund, aus dem die Gesellschaft noch existiert: Das nazifaschistische Deutschland muss als ein „Produktionsverhältnis des Todes“ (isf) beschrieben werden. Im Moment des krisenhaften Zerbrechens der kapitalistischen Gesellschaft wurde in Deutschland der gesellschaftliche Zusammenhalt durch Massenmord gestiftet. Dies erzwingt eine völlig neue Art von Gesellschaftskritik mit veränderter Perspektive: Die Gesellschaft so einzurichten, dass sich derartiges nicht wiederholt.

Referent: Martin Dornis (freier Autor, Mitglied im Leipziger Bündnis gegen Antisemitismus)

wann: immer 19 Uhr
wo: Roter Weg 43

Ermöglicht werden die Veranstaltungen durch die freundliche Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Wie immer gilt: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen bzw. rechten Parteien oder Organisationen angehören, der neonazistischen bzw. rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Vom Mangel zum Bewusstsein?

Veranstaltung im Rahmen der Seminarreihe Wrackt’s ab, Rockers! - Krise und Kritik des Kapitalismus

Vom Mangel zum Bewusstsein? – Vertreter der Gruppe krisis zum Ressourcenproblem des Kapitalismus

Nicht nur eine innere Schranke der Kapitalverwertung tue sich derzeit auf, sondern auch eine äußere werde erkennbar: die Begrenztheit und Gefährdung der natürlichen Ressourcen. Auch Kurz’ Exkollegen von der krisis – Gruppe oder Sozialwissenschaftler wie Elmar Altvater sehen das so, erstere machen schon Vorschläge für eine Rationierung von Benzin. Wenn es derzeit auch schauerlich um den emanzipatorischen Gehalt dieser Kritiken bestellt ist, was ist dran an der Verbindung zwischen “Peak Oil” und dem Finanzcrash im Oktober 2008?

Wann: Mittwoch, 1. Juli , 19 Uhr
Wo: Tee-Ei, Untermarkt 5, Freiberg

Zur Einstimmung und Vorbereitung auf das Seminar sei das Interview “Die Welt - ein Dorf” mit Andreas Exner empfohlen.

Wie immer gilt: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen bzw. rechten Parteien oder Organisationen angehören, der neonazistischen bzw. rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Alles ist so komplex

Veranstaltung im Rahmen der Seminarreihe Wrackt’s ab, Rockers! - Krise und Kritik des Kapitalismus

Alles ist so komplex – Kapitulation der kritischen Theorie?

Mit der grundlegenden Behauptung der Unerkennbarkeit der Welt, so der Hamburger Soziologe Gerhard Stapelfeldt, schalte das neoliberale Denken die klassische linke Kritik am Kapitalismus still. Die Konsequenzen der Krise seien derzeit noch nicht absehbar, um so schwerer wiege die Schwäche emanzipatorischer Kritik. Was ist neoliberale Ideologie? Besteht sie tatsächlich nur aus Rationalisierung und Deregulierung? Welche Bedeutung haben derzeit neoliberale und ordnungspolitische Ansätze beim staatlichen Versuch der Krisenbewältigung?

Wann: Mittwoch, 24. Juni , 19 Uhr
Wo: Tee-Ei, Untermarkt 5, Freiberg

Als Einstimmung und Vorbereitung auf das Seminar sei der Vortrag “Zum Verhältnis von Krise und Kritik” von Gerhart Stapelfeldt empfohlen.

Wie immer gilt: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen bzw. rechten Parteien oder Organisationen angehören, der neonazistischen bzw. rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

to know the worst

Veranstaltung im Rahmen der Seminarreihe Wrackt’s ab, Rockers! - Krise und Kritik des Kapitalismus

to know the worst - die position der initiative sozialistisches forum zur krise

Gesellschaft stellt sich unter den aktuellen bürgerlich kapitalistischen Verhältnissen als etwas Negatives dar: als der Ausschluss aller durch alle. Vor diesem Hintergrund kritisiert Jochen Bruhn von der initiative sozialistisches Forum sowohl Robert Kurz als auch Moishe Postone. Kurz produziere Krisentheorie, aber keine Gesellschaftskritik, Postone begehe den Fehler der ökonomistischen Reduktion des Wertbegriffs. Was ist gesellschaftliche Totalität? Wie ist das Auseinanderfallen von Gebrauchs- und Tauschwert im Kapitalismus kritisch zu betrachten? Welche Rolle spielt der Staat? Wie bildet sich die Krise innerhalb der Gesellschaft selbst ab?

Wann: Mittwoch, 17. Juni , 19 Uhr
Wo: Tee-Ei, Untermarkt 5, Freiberg

Als Einstimmung und Vorbereitung auf das Seminar sei der Mitschnitt eines Vortrages “Zum Begriff der Gesellschaft” von Joachim Bruhns (ISF) empfohlen.

Wie immer gilt: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen bzw. rechten Parteien oder Organisationen angehören, der neonazistischen bzw. rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Nach dem Big Bang ist vor dem Big Bang

Veranstaltung im Rahmen der Seminarreihe Wrackt’s ab, Rockers! - Krise und Kritik des Kapitalismus

Nach dem Big Bang ist vor dem Big Bang – Die Krisentheorie der Gruppe Exit.

Wie erklärt Robert Kurz mit Hilfe der marxschen Kategorien Wert, Ware, Geld, Kapital die aktuelle Krise? Welche Bedeutung hat hierbei die These vom Abschmelzen der Wertsubstanz? Inwiefern bietet die Kurzsche Beschreibung Ansätze für eine Kritik an den derzeitigen Formen von Krisenideologie, der Fixierung auf Bankerboni z.B. und was lässt sich von Konjunkturpaketen und Verstaatlichungen zur Krisenlösung erhoffen?

Wann: Mittwoch, 10. Juni , 19 Uhr
Wo: Tee-Ei, Untermarkt 5, Freiberg

Wie immer gilt: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen bzw. rechten Parteien oder Organisationen angehören, der neonazistischen bzw. rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Wrackt’s ab, Rockers! - Krise und Kritik des Kapitalismus

Seminarreihe im Zusammenarbeit mit dem Bildungskollektiv in Chemnitz

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Mit der “Kernschmelze der Finanzwirtschaft” vom Oktober 2008 sieht kaum noch ein Beobachter weniger als die tiefste Wirtschaftskrise seit der großen Depression Anfang der Dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts für gekommen. Linke wie der Rätekommunist Paul Mattick hielten die damalige Weltwirtschaftskrise für “die Todeskrise des Kapitalismus.” Tatsächlich aber brach der Kapitalismus nicht in sich zusammen, wurde der Kapitalismus nicht durch eine Revolution hinweggefegt, sondern unter der faschistischen Barbarei im Namen seiner Überwindung neu organisiert. “Die Revolution war nicht da, es kam Auschwitz.” (Gerhard Stapelfeldt)

Für die kritische Analyse der Gesellschaft ist Auschwitz nicht nur als der Zivilisationsbruch zu denken, sondern auch als Bruch zu jeglicher bis dahin formulierten Kritik des Kapitalismus und zu jeglicher Utopie seiner Überwindung.

Die Weltwirtschaftskrise des letzten Jahrhunderts und die faschistische Barbarei legitimierten auch den Versuch, ein sozialistisches System zu errichten und dies im Namen des Klassikers Marx. Allerdings ohne die Lektüre seines Hauptwerks “Das Kapital”. Das Zusammenfallen des “Kasernenhofsozialismus” nach 1989 ließ scheinbar den Kapitalismus am “Ende der Geschichte” als Sieger zurück.

Kritiker wie Wolfgang Pohrt und Robert Kurz formulierten bereits in den 80er Jahren eine andere Kritik am Kapitalismus als die Arbeiterbewegung. Kurz sah gar den Zusammenbruch des Ostblocks nur als Vorspiel des Zusammenbruchs auch des wettbewerbskapitalistischen Systems an. Ist dieser jetzt gekommen? Und wenn nein, müssten die Kritiker von Herrschaft und Ausbeutung darauf warten?

Die Seminarreihe hat einführenden Charakter und will anknüpfend an Internet-Audio-Vorträge aus dem Spektrum zwischen kritischer Theorie und Wertkritik die Grundzüge der wertkritischen Auseinandersetzung mit dem Kapitalismus, seiner Krise(n) und seiner deutschen Form vorstellen. Es soll verdeutlicht werden, wie eine Kritik des Kapitalismus mit Hilfe der Kategorien von Wert, Ware, Geld, Kapital formuliert wird und welche Kontroversen hierbei bestehen.

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