10. Oktober 2010
Redebeitrag zur Situation von Asylsuchenden auf der Demonstration “Aber hier leben? Nein danke!”
Die Frage, die sich stellt, ist, was eigentlich noch geschehen muss, bis die Heimbewohner des Dreckslochs einer Unterkunft für Asylbewerber, auf der Chemnitzer Straße, endlich in ihrer Not wahrgenommen werden. Reicht die Insekten- und Ungezieferplage, oder der massive Befall von Schimmelpilzen nicht aus, um genug Grauen zu erregen? Bedeutet die Tatsache, dass Asylbewerber mit rund 30% weniger, als dem Hartz IV Regelsatz auskommen müssen, etwa nicht, dass sie unvergleichbarer sozialer Ungerechtigkeit ausgesetzt sind? Den vollständigen Artikel lesen »
Autor: Marcel Schröder
Erschienen in Ausgabe #75, Lokales, Stellungnahmen
Stichwörter: Asylbewerberheim Freiberg, Redebeitrag
10. Oktober 2010
Redebeitrag des FreibÄrger auf der Demonstration “Aber hier leben? Nein danke!”
„Aber hier leben? Nein danke!“ rufen wir heute den Freibergerinnen und Freibergern entgegen und meinen damit die Verhältnisse in dieser Provinz, unter denen wir schon zu lange unser Dasein fristen. Viel Verständnis für diese Parole ist uns dabei nicht entgegengebracht wurden, dafür aber Frust, verdrängte Aggressionen und Befürchtungen, die völlig an der Realität vorbeigehen. Was soll das? Hier ist es doch so schön – wurde uns entgegengehalten und sicher, zum Arbeiten, parken und Steine angucken mag das alles zutreffen. Das meinen wir aber gar nicht. Was für uns das Leben in Freiberg so anstrengend macht, sind neben fehlender alternativer Angebote und ein paar Nazis, die hier zum Glück weit weniger aggressiv auftreten, als im Rest von Mittelsachsen, vor allem die völlige Unfähigkeit mit Kritik umzugehen fast aller, die hier irgendwie mitgestalten.
Dabei meinen wir es doch gar nicht böse, trotz aller persönlicher Antipathie. Den vollständigen Artikel lesen »
Autor: Redaktion FreibÄrger
Erschienen in Ausgabe #75, Lokales, Stellungnahmen
Stichwörter: Provinz, Redebeitrag
21. August 2009
Aus einem Redebeitrag der Demonstration am 12.05.2007 in Mittweida
Der Kampf gegen Extremismus dient der Imagepflege und hat keinen Nutzen im Kampf gegen Nazis!
Am 21. Januar 2004 wurde in Freiberg der Verein “Initiative gegen Extremismus” gegründet. Den Vereinsvorsitz übernahm Landrat Volker Uhlig (damals AUW, heute CDU), seine erste Stellvertreterin wurde die [damalige] Oberbürgermeisterin der Großen Kreisstadt Freiberg Uta Rensch (SPD). Auch sonst liest sich die Mitgliederliste wie das “who is who” der Bergstadt, vertreten sind der [damalige] Rektor der TU Bergakademie Prof. Georg Unland, der Superintendent des Kirchenbezirks Freiberg, die CDU-Bundes - und Landtagsabgeordneten Veronika Bellmann und Gottfried Teubner, Volker Zweig (Ex-Oberbürgermeister der Stadt Brand-Erbisdorf) oder auch Wolfgang Hansult von der Kreissparkasse Freiberg.
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Autor: Antifa FG
Erschienen in Ausgabe #68, Thema
Stichwörter: Anti-Extremismus, Freiberg-Links, Freiräume, Redebeitrag