29. Juni 2009
Veranstaltung im Rahmen der Seminarreihe Wrackt’s ab, Rockers! - Krise und Kritik des Kapitalismus
Vom Mangel zum Bewusstsein? – Vertreter der Gruppe krisis zum Ressourcenproblem des Kapitalismus
Nicht nur eine innere Schranke der Kapitalverwertung tue sich derzeit auf, sondern auch eine äußere werde erkennbar: die Begrenztheit und Gefährdung der natürlichen Ressourcen. Auch Kurz’ Exkollegen von der krisis – Gruppe oder Sozialwissenschaftler wie Elmar Altvater sehen das so, erstere machen schon Vorschläge für eine Rationierung von Benzin. Wenn es derzeit auch schauerlich um den emanzipatorischen Gehalt dieser Kritiken bestellt ist, was ist dran an der Verbindung zwischen “Peak Oil” und dem Finanzcrash im Oktober 2008?
Wann: Mittwoch, 1. Juli , 19 Uhr
Wo: Tee-Ei, Untermarkt 5, Freiberg
Zur Einstimmung und Vorbereitung auf das Seminar sei das Interview “Die Welt - ein Dorf” mit Andreas Exner empfohlen.
Wie immer gilt: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen bzw. rechten Parteien oder Organisationen angehören, der neonazistischen bzw. rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Autor: Redaktion FreibÄrger
Erschienen in Veranstaltungen
Stichwörter: Kapitalismuskritik, Krise, Seminar
22. Juni 2009
Veranstaltung im Rahmen der Seminarreihe Wrackt’s ab, Rockers! - Krise und Kritik des Kapitalismus
Alles ist so komplex – Kapitulation der kritischen Theorie?
Mit der grundlegenden Behauptung der Unerkennbarkeit der Welt, so der Hamburger Soziologe Gerhard Stapelfeldt, schalte das neoliberale Denken die klassische linke Kritik am Kapitalismus still. Die Konsequenzen der Krise seien derzeit noch nicht absehbar, um so schwerer wiege die Schwäche emanzipatorischer Kritik. Was ist neoliberale Ideologie? Besteht sie tatsächlich nur aus Rationalisierung und Deregulierung? Welche Bedeutung haben derzeit neoliberale und ordnungspolitische Ansätze beim staatlichen Versuch der Krisenbewältigung?
Wann: Mittwoch, 24. Juni , 19 Uhr
Wo: Tee-Ei, Untermarkt 5, Freiberg
Als Einstimmung und Vorbereitung auf das Seminar sei der Vortrag “Zum Verhältnis von Krise und Kritik” von Gerhart Stapelfeldt empfohlen.
Wie immer gilt: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen bzw. rechten Parteien oder Organisationen angehören, der neonazistischen bzw. rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Autor: Redaktion FreibÄrger
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Stichwörter: Kapitalismuskritik, Krise, Seminar
15. Juni 2009
Veranstaltung im Rahmen der Seminarreihe Wrackt’s ab, Rockers! - Krise und Kritik des Kapitalismus
to know the worst - die position der initiative sozialistisches forum zur krise
Gesellschaft stellt sich unter den aktuellen bürgerlich kapitalistischen Verhältnissen als etwas Negatives dar: als der Ausschluss aller durch alle. Vor diesem Hintergrund kritisiert Jochen Bruhn von der initiative sozialistisches Forum sowohl Robert Kurz als auch Moishe Postone. Kurz produziere Krisentheorie, aber keine Gesellschaftskritik, Postone begehe den Fehler der ökonomistischen Reduktion des Wertbegriffs. Was ist gesellschaftliche Totalität? Wie ist das Auseinanderfallen von Gebrauchs- und Tauschwert im Kapitalismus kritisch zu betrachten? Welche Rolle spielt der Staat? Wie bildet sich die Krise innerhalb der Gesellschaft selbst ab?
Wann: Mittwoch, 17. Juni , 19 Uhr
Wo: Tee-Ei, Untermarkt 5, Freiberg
Als Einstimmung und Vorbereitung auf das Seminar sei der Mitschnitt eines Vortrages “Zum Begriff der Gesellschaft” von Joachim Bruhns (ISF) empfohlen.
Wie immer gilt: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen bzw. rechten Parteien oder Organisationen angehören, der neonazistischen bzw. rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Autor: Redaktion FreibÄrger
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Stichwörter: Kapitalismuskritik, Krise, Seminar
08. Juni 2009
Veranstaltung im Rahmen der Seminarreihe Wrackt’s ab, Rockers! - Krise und Kritik des Kapitalismus
Nach dem Big Bang ist vor dem Big Bang – Die Krisentheorie der Gruppe Exit.
Wie erklärt Robert Kurz mit Hilfe der marxschen Kategorien Wert, Ware, Geld, Kapital die aktuelle Krise? Welche Bedeutung hat hierbei die These vom Abschmelzen der Wertsubstanz? Inwiefern bietet die Kurzsche Beschreibung Ansätze für eine Kritik an den derzeitigen Formen von Krisenideologie, der Fixierung auf Bankerboni z.B. und was lässt sich von Konjunkturpaketen und Verstaatlichungen zur Krisenlösung erhoffen?
Wann: Mittwoch, 10. Juni , 19 Uhr
Wo: Tee-Ei, Untermarkt 5, Freiberg
Wie immer gilt: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen bzw. rechten Parteien oder Organisationen angehören, der neonazistischen bzw. rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Autor: Redaktion FreibÄrger
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Stichwörter: Kapitalismuskritik, Krise, Seminar
27. Mai 2009
Seminarreihe im Zusammenarbeit mit dem Bildungskollektiv in Chemnitz

Mit der “Kernschmelze der Finanzwirtschaft” vom Oktober 2008 sieht kaum noch ein Beobachter weniger als die tiefste Wirtschaftskrise seit der großen Depression Anfang der Dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts für gekommen. Linke wie der Rätekommunist Paul Mattick hielten die damalige Weltwirtschaftskrise für “die Todeskrise des Kapitalismus.” Tatsächlich aber brach der Kapitalismus nicht in sich zusammen, wurde der Kapitalismus nicht durch eine Revolution hinweggefegt, sondern unter der faschistischen Barbarei im Namen seiner Überwindung neu organisiert. “Die Revolution war nicht da, es kam Auschwitz.” (Gerhard Stapelfeldt)
Für die kritische Analyse der Gesellschaft ist Auschwitz nicht nur als der Zivilisationsbruch zu denken, sondern auch als Bruch zu jeglicher bis dahin formulierten Kritik des Kapitalismus und zu jeglicher Utopie seiner Überwindung.
Die Weltwirtschaftskrise des letzten Jahrhunderts und die faschistische Barbarei legitimierten auch den Versuch, ein sozialistisches System zu errichten und dies im Namen des Klassikers Marx. Allerdings ohne die Lektüre seines Hauptwerks “Das Kapital”. Das Zusammenfallen des “Kasernenhofsozialismus” nach 1989 ließ scheinbar den Kapitalismus am “Ende der Geschichte” als Sieger zurück.
Kritiker wie Wolfgang Pohrt und Robert Kurz formulierten bereits in den 80er Jahren eine andere Kritik am Kapitalismus als die Arbeiterbewegung. Kurz sah gar den Zusammenbruch des Ostblocks nur als Vorspiel des Zusammenbruchs auch des wettbewerbskapitalistischen Systems an. Ist dieser jetzt gekommen? Und wenn nein, müssten die Kritiker von Herrschaft und Ausbeutung darauf warten?
Die Seminarreihe hat einführenden Charakter und will anknüpfend an Internet-Audio-Vorträge aus dem Spektrum zwischen kritischer Theorie und Wertkritik die Grundzüge der wertkritischen Auseinandersetzung mit dem Kapitalismus, seiner Krise(n) und seiner deutschen Form vorstellen. Es soll verdeutlicht werden, wie eine Kritik des Kapitalismus mit Hilfe der Kategorien von Wert, Ware, Geld, Kapital formuliert wird und welche Kontroversen hierbei bestehen.
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Autor: Redaktion FreibÄrger
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Stichwörter: Kapitalismuskritik, Krise, Seminar
25. März 2009
Tagesseminar
Kurz vor seinem Tod stellte sich der englische Historiker Timothy Wright Mason die Frage: “Whatever happened to Fascism?”. In der Tat begegnet einem heutzutage der - vormals recht kategoriale - Begriff entweder in inflationär entstellter Form, als Pejorativ, oder vermittels antifaschistischer Negation. Welche Ideologie sich aber hinter dem Terminus versteckt und wie sich der Faschismus als Gegenstand wissenschaftlicher Debatten etablieren konnte, darüber soll dieses Halbtagsseminar aufklären.
Es wird aber nicht nur um die wesentlichsten Faschismustheorien von A wie Agententheorie bis Z wie Zusammenbruch gehen, sondern auch der Versuch unternommen, den Zusammenhang von Faschismus und bürgerlich-kapitalistischer Gesellschaft zu untersuchen. Außerdem soll über die aktuelle Relevanz des Begriffes diskutiert werden. Die zu erörternden Fragestellungen sind: Ist der Faschismus ein historisches Phänomen, eine Negativfolie für ein sich als emanzipatorisch verstehendes Selbstverständnis oder doch nur eine totalitäre Massenbewegung? Besteht eigentlich ein Zusammenhang zwischen kapitalistischer Gesellschaft und faschistischer Ideologie? Ist in unserer modernen Demokratie ein Potential für eine Refaschisierung vorhanden oder ist der Begriff heutzutage obsolet geworden?
Der Referent Alfred J. Quack ist in unterschiedlichen linksradikalen Zusammenhängen aktiv, er arbeitet und publiziert zu unterschiedlichen ideologietheoretischen Themen, wie: Wertkritik, materialistischer Staatskritik, Kritik von Rechtsfetischismus und abstrakter Herrschaft, sowie Kritik der politischen Ökonomie. Er ist der Autor der Artikelreihe “Geschichte des Faschismus” im FreibÄrger.
Wann: 25. April, 14.00 Uhr
Wo: Jugendtreff Tee-Ei, Untermarkt 5, 09599 Freiberg
Wie immer gilt: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen bzw. rechten Parteien oder Organisationen angehören, der neonazistischen bzw. rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Autor: admin
Erschienen in Veranstaltungen
Stichwörter: Faschismustheorie, Seminar